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Krieg der Zeichen.
Culture Jamming als ästhetische Taktik des Widerspruchs

 

»Culture Jamming« - das meint zunächst die kritische Auseinandersetzung mit der Produktion von Zeichen und Bedeutungen im öffentlichen Raum: wer kann und darf den urbanen Raum, den Raum der Medien, den öffentlichen Diskurs besetzen, unter welchen ideologischen Vorzeichen geschieht dies, welche sozialen Positionen und Fraktionen werden dabei marginalisiert? Aktivisten des »Culture Jamming« versuchen, eine aus ihrer Sicht einseitige und monopolisierte Kommunikation zu stören, indem sie deren Zeichen und Botschaften (Werbung, Corporate Identity, politische Symbole, Massenmedien) verfremden, fälschen, parodieren und die so neu codierten kulturellen Texte in ebenjene Kanäle, aus denen sie stammen, wieder einspeisen. Dieser subversiven Techniken einer »semiologischen Guerilla« (Umberto Eco) bedienen sich in jüngster Zeit in verstärktem Maß auch Künstler.


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