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Kunstautonomien.
Ästhetik der Theorie und Theorie der Ästhetik bei Luhmann und Bourdieu

Dissertationsprojekt an der Universität München (abgeschlossen Oktober 2007)
Betreuer: Prof. Dr. Robert Stalla | Prof. Dr. Armin Nassehi


Fast gleichzeitig (1992 und 1995), jeweils gegen Ende ihrer wissenschaftlichen Produktion, haben Luhmann und Bourdieu umfangreiche Kunstsoziologien vorgelegt, mit denen frühere Überlegungen zum selben Thema zusammengeführt und abgeschlossen wurden. Erstmalig seit Adornos »Ästhetischer Theorie« verfügt die Disziplin damit wieder über Entwürfe, die das Phänomen »Kunst« in eine universalistisch angelegte Gesellschaftstheorie einzubetten versuchen. Beide Ansätze kreisen dabei im Kern um das Problem der Kunstautonomie, geben ihm aber eine deutlich unterschiedliche theoretische Fassung. Das Angebot des Theorienvergleichs ist eine kunstwissenschaftlich fruchtbare Verständigung über den Begriff der Kunstautonomie, zugleich aber auch eine soziologisch verwertbare Kontrastierung und Ergänzung system- und feldtheoretischer Positionen.

Abstract


Die Arbeit wurde 2005-2007 durch ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes unterstützt und 2008 mit dem Promotionspreis der Münchner Universitätsgesellschaft ausgezeichnet.

Volltext der Arbeit: